Zum Inhalt springen
Kasimir

Sicherheit und Compliance

Audit und Nachvollziehbarkeit

5.1 Was protokolliert wird

Ereignisse werden in eine eigene Audit-Tabelle geschrieben. Jeder Eintrag enthält:

  • Zeitstempel
  • Nutzerkennung
  • Aktion (etwa Dokument-Upload, Abfrage, Modellwechsel)
  • betroffener Objekttyp und dessen Kennung
  • Mandatsbezug
  • strukturierte Detailangaben
  • Trace-Kennung zur Verknüpfung mit den Betriebsprotokollen

Erfasst sind heute insbesondere Dokumenten-Uploads und deren Verarbeitungsstatus, Abfrageereignisse, der Wechsel des aktiven Chat- oder Embedding-Modells sowie Lebenszyklusereignisse der Infrastruktur.

5.2 Anfügend, nicht änderbar

Ein Datenbank-Trigger bricht jeden UPDATE- und DELETE-Versuch auf der Audit-Tabelle mit einem Fehler ab. Die Anwendung kann die Historie also auch dann nicht verändern, wenn sie es versuchte.

5.3 Die Grenzen, ausdrücklich

  • Der Trigger ist keine Manipulationssicherheit. Er schützt gegen die Anwendung und gegen versehentliches SQL. Er schützt nicht gegen einen Datenbank-Superuser oder den Eigentümer des Schemas. Ein Entzug der Schreibrechte samt gesondertem Archivierungskonto ist vorgesehen und noch nicht umgesetzt.
  • Audit-Schreibvorgänge sind bewusst nicht blockierend. Scheitert das Schreiben, wird die Anfrage trotzdem beantwortet und der Fehler protokolliert; das System zählt aufeinanderfolgende und gesamte Fehlversuche und stellt diesen Zähler zur Überwachung bereit. Der Vorteil ist, dass ein Datenbankproblem den Kanzleibetrieb nicht anhält. Der Preis ist, dass der Audit-Pfad theoretisch Lücken haben kann. Diesen Zähler sollte Ihre Überwachung auswerten.
  • Nicht jede Aktion erzeugt heute einen Eintrag. Der Umfang wächst; wir behaupten keine lückenlose Protokollierung.

Kasimir ersetzt keine anwaltliche Prüfung.

Erstgespräch · 30 Minuten

Offene Fragen? Dreißig Minuten genügen.

Wir gehen die Verarbeitungsorte durch und zeigen die Recherche an einem Fall aus Ihrem Rechtsgebiet.

Demo vereinbaren